Volksdiplomatie

Vom 13. bis 14. Februar ist in Moskau die internationale wissenschaftliche Konferenz „Volksdiplomatie. Partnerschaft gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen aus Russland, Deutschland und der GUS“ stattgefunden. Die Konferenz hat die Erhaltung und Festigung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der russischen Völker sowie ein positives Image des Landes auf internationaler Ebene zum Ziel. Im Namen der deutschen Bundesregierung begrüßte alle Teilnehmer der Konferenz Rüdiger Freiherr von Fritsch, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der RF und bedankte sich herzlich für die Einladung, insbesondere bei der Organisation der Russlanddeutschen, „die immer solche große und wichtige Veranstaltungen organisiert“.

Unter den Hauptaufgaben der Volksdiplomatie versteht man die Aufrechterhaltung von Frieden und Harmonie zwischen den Ländern, die Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, den Erfahrungsaustausch, den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, nationale und religiöse Feindseligkeit. Die Volksdiplomatie ist ein einzigartiger Mechanismus zur Stärkung der internationalen Beziehungen.

„Wir hätten in den letzten Jahren in der Deutsch-Russischen Kommission nie den Erfolg gehabt, wenn wir nicht die zivilgesellschaftliche Ebene einbezogen hätten. Die Deutschen in der Russischen Föderation und die Deutschen aus Russland in Deutschland sind in zwei Kulturen zu Hause und das ist ein ganz wertvoller Schatz. Heute erkennen wir immer mehr in der deutsch-russischen Beziehungen, dass wir dieses Potenzial nutzen sollen, gesellschaftlich, wirtschaftlich und technologisch“, stellte Hartmut Koschyk fest.

Die sechs junge Vertreter aus JSDR haben in der Sektionsarbeit mit dem Thema „Rolle der Jugendlichen in der Entwicklung der Volksdiplomatie“ aktiv teilgenommen, Ihre Vorschläge unterbreitete und Meinungen geäußerte.

Vorstand FVDR  München e.V.

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